Wir Menschen sind manchmal schon komisch – einerseits versucht man, gemeinsam
mit dem Partner die Beziehung auf die Reihe zu bekommen, andererseits wird das
Liebesglück (oft) leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
Mittlerweile wird fast jede zweite Ehe wieder geschieden, das heißt, dem Jawort
folgt irgendwann unweigerlich das Nein. Warum das so ist, hat viele Ursachen.
Im Folgenden wird auf einige davon eingegangen; ebenso finden Sie auch praktische
Lösungsvorschläge, die Sie gleich ausprobieren können.
In den ersten Lebensjahren saugt unser Gehirn alles auf, was um uns herum passiert,
besonders das, was in den eigenen vier Wänden geschieht. Wie Mama und Papa
miteinander umgehen, das wird später auch einmal wichtig für unsere
eigene Partnerschaft werden. Grund: Unsere Eltern leben uns vor, welche Qualität
eine Zweierbeziehung hat.
Fazit: Denken Sie über Ihre ersten Lebensjahre nach und wägen Sie
ab, was davon relevant im Hier und Jetzt ist.
So gut wie niemand vergisst wohl seine erste "große Liebe".
Meistens erlebt man sie in der Pubertät. Und weil in dieser Zeit eh viele
Hormonschwankungen zu verzeichnen sind, brennt sich Person X, mit der Küsse
und sonstige Zärtlichkeiten austauscht werden, fest ins Gedächtnis
ein.
In Zeiten der Neuen Medien macht man sich dann "nur mal so" wieder
auf die Onlinesuche.
Schließen Beziehung und Fremdflirt einander aus? Hier gehen die Meinungen auseinander. Wahrscheinlich fährt man ganz gut mit dem Motto "Appetit holen kann man sich - gegessen wird zu Hause". Denn Flirten macht glücklich, stärkt den Selbstwert, sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen. Letztlich haben also beide etwas vom Fremdflirt (in Maßen).
In Beziehungen wiederholen sich verschiedene Konfliktbereiche. Einer davon
heißt Eifersucht. Eine Beziehung ohne Eifersucht ist eigentlich ein Unding,
da die Emotion angeboren und eigentlich sinnvoll ist (Schutz der Partnerschaft).
Nimmt Eifersucht aber extreme Maße an, erstickt die Liebe. In diesem Fall
muss man mit dem Partner reden, die Ursachen bewusst machen. Dann kann man Kompromisse
schließen.
Was viele Singles vergessen, wenn sie miteinander eine Beziehung eingehen: Jeder hat ein anderes Bedürfnis nach Nähe und Distanz. Da darüber in der Regel nicht gesprochen wird, weil beide automatisch meinen, ihre eigene Perspektive wäre "normal", gibt es irgendwann Konflikte. Sprechen Sie daher auch über dieses Thema, vor allem vor dem Hintergrund "eigene Biografie und daraus resultierende Erwartungen". Dann wieder: Kompromisse schließen.
Erwiesenermaßen haben viele Frauen "romantische Erwartungen" in der Beziehung. Männer sollten daher hin und wieder kleine Aufmerksamkeiten in den Partneralltag einstreuen, ihre "bessere Hälfte" wird es zu schätzen wissen. Niemals sollte man das Ganze als "Weiber-Mumpitz" hinstellen. Gehen Sie lieber "häppchenweise" auf die Bedürfnisse Ihrer Frau ein.
In der ersten Phase der Liebe steht Sex in der Regel ganz hoch im Kurs. Mehrmals
pro Woche wird das Bett zum Mittelpunkt. Man erlebt gemeinsames Glück hoch
zehn, interessiert sich nur für den anderen. Das Drumherum ist egal.
Nach Monaten ebben die Glückshormone ab, was ganz normal ist. Im Laufe
der Zeit sollte man daher auch sextechnisch flexibel bleiben und innovative
Wege gehen. Wie immer gilt: Reden, reden, reden!
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