Viele Menschen lassen sich von Liebesgeschichten verzaubern, wohl die meisten.
Millionen Kinobesucher, die jedes Jahr entsprechende romantische Filme konsumieren,
können nicht irren.
Doch man muss schon erkennen, dass auf der Filmleinwand selten die Realität
in Liebesdingen abgebildet wird. Wer das Liebesglück erleben will, sollte
sehen: Das Ganze ist nicht so einfach, und ein paar Tipps schaden nie!
Die Liebe auf den ersten Blick geschieht statistisch gesehen häufiger
als die Liebe auf den zweiten Blick. Das liegt in unserer Natur. In dieser Hinsicht
ticken wir oft wie andere Säugetiere, die intuitiv erkennen, wenn zwei
Individuen zusammenpassen.
Auf uns Menschen übertragen heißt das: Damit Liebe entsteht, muss
nicht viel Zeit vergehen. Flirten Sie aktiv, nutzen Sie die ersten zehn Tage
mit Ihrer neuen Bekanntschaft dahingehend ausgiebig.
Die Zeit des Kennenlernens ist unglaublich spannend und ergiebig. Mit eine
der schönsten Zeiten auf Erden, die es gibt, oder?
Öffnen Sie Ihre Sinne, geben Sie sich den schönen Gedanken und Fantasien
hin, die Sie in Bezug auf den Traumpartner in spe (automatisch) hegen.
Aber seien Sie nicht zu gierig - zwei bis drei Dates pro Woche sollten
genügen; schließlich wollen Sie doch Spannung aufbauen, oder?
Der erste Zungenkuss sollte bis zu dieser Zeitspanne bereits stattgefunden
haben. In der Regel passiert das ganz automatisch, heutzutage meistens schon
in der ersten oder zweiten Woche.
Zur Kennenlernphase gehören häufig auch Aufmerksamkeiten, sprich:
kleine (und große) Geschenke. Seien Sie kreativ und fangen Sie lieber
mit Kleinigkeiten an, um zu sehen, wieder der andere darauf reagiert.
Stimmt die Chemie, kommt es auch zur räumlichen Annäherung. Das heißt,
die beiden treffen sich nun öfter in den eigenen vier Wänden ("Zu
mir oder zu dir?"). Die ersten gemeinsamen Abendessen finden statt. Beide
geben sich viel Mühe, um es dem anderen kulinarisch recht zu machen.
Bekochen Sie Ihren zukünftigen Traumpartner bewusst! Man kann sich dabei
ruhig mal ein bisschen anstrengen!
Auf der anderen Seite sollte man das sogenannte Tiefgründige nicht vergessen.
Und das ist nichts anderes als der Charakter des anderen. Machen wir uns nichts
vor, liebe Leserin, lieber Leser: Sex kann man mit vielen haben, die Liebe aber
ist nur mit wenigen möglich.
Da es in der ersten Kennenlernphase recht schwierig ist, die "Wahrheit"
herauszufinden, ist es ratsam, den anderen in vielen Alltagssituationen zu beobachten:
Wie verhält er (oder sie) sich im Umgang mit Kellnerinnen, der Vermieterin...
Das alles kommt nämlich auch auf Sie zu!
Stimmt die (charakterliche) Chemie, so ist schon viel erreicht. Doch wer eine
wahre Liebe erleben will, der braucht einen Partner, der auch in Hinsicht auf
das Leben und die Zukunft ähnlich "tickt". Nutzen Sie diese
Zeitspanne zum Aufspüren der relevanten Themen. Es bringt nämlich
auf Dauer nicht viel, wenn man völlig gegensätzliche Lebensziele und
Interessen hat.
Suchen Sie also nach Gemeinsamkeiten!
Nach fast drei Monaten ist schon viel passiert, und es ist schon viel Licht
ins Dunkel der Liebe gefallen - wenn Sie aufmerksam waren! In dieser Zeitspanne
ist es sinnvoll, Nägel mit Köpfen zu machen. Jetzt wird es ernst!
Ist das Ganze nur ein kleines Techtelmechtel? Ist der andere gar noch in festen
Händen? Wie steht es um etwaige Kinder...
Lassen Sie sich nicht hinhalten: Nach fast 100 Tagen der Liebe müssen die
Weichen für die Zukunft gestellt werden.
Viel Spaß dabei!

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