Die Urlaubszeit ist für die meisten Menschen wohl die schönste Zeit
des Jahres. Endlich kann man die "lieben Kollegen" und den übrigen
Alltagswahnsinn hinter sich lassen.
Die paar Wochen eingeplante Freizeit pro Jahr werden in der Regel von einer
euphorischen Stimmung getragen. Und bekanntlich ist vor allem eines dann nicht
weit: ja, richtig, die Flirtbereitschaft!
Es ist schon sehr interessant - man ist weit weg von zu Hause, und dann
sucht man irgendwie doch nach dem Vertrauten. Erkennt man etwa im Ausland ein
Nummernschild aus der Heimatstadt, fühlt man sich gleich besser, schaut
genauer hin: Kennt man den da irgendwoher?
In diesem Fall ergibt sich ein Flirt nun ganz schnell. Nutzen Sie die Möglichkeit
hierzu - wenn sie sich ergibt.
Städtereisen haben etwas ganz Bestimmtes für sich. Man setzt sich neuen Reizen aus, lernt eine neue Mentalität und auch die ansässige Kunst und Kultur kennen. Es gibt viel zu sehen, zu studieren und zu erleben. Natürlich ist im Prinzip eine angemessene Vorbereitung vonnöten. Es hat zwar auch seinen Reiz, schrittweise die neue Umgebung kennenzulernen. Doch vielleicht verpasst man zu viel, auch flirttechnisch. Man kann sich also vorab schlaumachen, wo genau die Szenetreffpunkte sind. Und dann heißt es: eintauchen, das Abenteuer suchen. Und: möglichst viele potenzielle Flirtpartner kontaktieren.
Ein Flughafen ist für Urlauber recht aufregend. Neue Reize, neue Aufgaben
- hinzu kommt die Vorfreude. Man malt sich schon den ersten Eindruck aus,
den man beim Verlassen des Zielflughafens gewinnen wird.
Da es in der Regel auch zu Wartezeiten am heimischen Flughafen kommt, kann man
sich doch mal die Zeit mit ein bisschen Small Talk vertreiben. Sprechen Sie
doch reizende Mitmenschen an und verwickeln Sie sie in ein lockeres Gespräch.
Wer in den Urlaub fliegt, der ist in der Regel bereits vor dem Abflug auf Wolke
7. Die euphorische Urlaubsstimmung beginnt schon zu Hause beim Packen. Bereits
im Terminal kann man potenzielle Flirtpartner ausspähen und eventuell in
einen Small Talk verwickeln. Flirttechnisch gesehen sind wahrscheinlich diejenigen
Passagiere "passend", die durch ihre Kleidung kommunizieren: "Ich
will möglichst viel Party im Urlaub erleben!"
Im Flieger dann ist es ein Leichtes, den Sitznachbarn in einen Flirt zu verwickeln.
Humorvoll kann man etwa sagen: "Na, wo fliegst du hin?" Anhand der
Mimik des anderen sehen Sie gleich, ob die Sache Zukunft hat oder nicht.
Der Hotelpool ist ein wahrer Flirtmagnet. Schon morgens trifft man Menschen
in "chilliger Laune" an (vielleicht hat man es letzte Nacht ein
bisschen übertrieben und muss entspannen).
Ein lockeres Pool-Gespräch über die Anreize der Umgebung sorgt für
eine nette Atmosphäre. Vielleicht trifft man auf jemanden, mit dem man
sich verabreden kann.
Je nach Urlaubslocation variiert auch das soziale Miteinander am Strand. Überlaufende
Gebiete sind nicht unbedingt flirttauglich, die Menschen sind entsprechend gestresst
(man stelle sich vor: im Urlaub!). Besser ist es, Sie suchen sich "Insider"-Strände
heraus, die nicht überfüllt sind.
Laufen Sie doch mal aufmerksam an ein paar Sonnenbadenden vorbei. Wenn Sie jemand
reizt, fragen Sie: "Na, ist neben euch noch Platz oder wartet ihr auf
jemanden?"
In der heimischen Disco ist es flirttechnisch oft nicht schlecht bestellt. Im Urlaub aber trifft man meistens auf Menschen, die in Turbo-Flirtlaune sind. In dieser Location darf man schon direkter, sprich: offensiver flirten. Denn die Zeit ist knapp und die Konkurrenz groß. Also, ran an die Flirt-Front! Probieren Sie ruhig mal offensive Strategien aus. Selbst wenn es nicht klappt - Lebenserfahrungen sammeln Sie!
Ein Campingurlaub bietet auch viele Flirtmöglichkeiten. Die Platzierung ist hierbei besonders wichtig. Schließlich nützt es nichts, sich irgendwo in der Pampa beziehungsweise im "letzten Eck" niederzulassen. Erkunden Sie also zunächst einmal das Gelände, spähen Sie Plätze aus, die entweder zentral oder in unmittelbarer Nähe zu potenziell flirtbereiten Campern liegen. Danach heißt es: ankommen. Schlagen Sie das Lager auf, zünden Sie den Grill an und kommen sie erst mal "runter". Im Laufe der Zeit können Sie auf Tuchfühlung mit Ihren Nachbarn gehen und eventuell ein Treffen ("Habt ihr Lust zu grillen?") oder etwas Small Talk anregen ("Na, wo kommt ihr denn her?").
Die Partys beziehungsweise Partyhütten in den bekannten Ski-Urlaubsorten
in Österreich, Deutschland und der Schweiz sind für Flirtwillige geradezu
"Wallfahrtsorte". Wer einen Urlaub dort bucht, weiß, was auf
ihn zukommt. Morgens geht's ab auf die (Schnee-)Piste, nachmittags/abends
steht der Besuch einer Skihütte an. Die übliche Party-Mucke prägt
den emotionalen, euphorischen Unterton.
Und dann heißt es: Party on! Leicht kommt man mit anderen in Kontakt.
Schmeißen Sie doch einfach die nächste Runde für den Nachbartisch.
Drücken Sie der reizenden Person neben Ihnen ein Glas in die Hand und sagen
Sie: "Prost - na, wo kommst du denn her?" Hochtrabende Gespräche
sind hier fehl am Platz. Der (oberflächliche) Flirt ist angesagt.
Zugegeben - wer im Ausland auf möglichst viele Flirts aus ist, der sollte
potenzielle Sprachbarrieren entweder vorab durchbrechen - das heißt, Grundkenntnisse
erwerben und einsetzen können - oder "humorvoll versagen".
Mit beiden Methoden lässt sich die eine oder andere Situation durchaus
ausnutzen. Im ersten Fall sucht man etwa witzig-verzweifelt nach der kulturellen
Attraktion in der Nähe ("Sorry, can you tell me...?"),
im zweiten "spricht" man eben mit Händen und Füßen
- und versucht, via offener Körpersprache den anderen "anzuflirten".
Auch beim Tanken oder Einkaufen sind diese Maschen möglich.
Beides hat seinen Reiz. Klappt es mit dem Flirt, wird man sehen, dass die "Sprache
des Flirts" eigentlich überall dieselbe ist.
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