Flirten im Job. Ein geradezu heikles Thema, vor allem wenn es sich um den Flirt
zwischen Arbeitskollegen dreht. Schnell sind die "lieben Kollegen" höchst interessiert,
gelinde gesagt, und beobachten aufs Genaueste, wie die beiden miteinander kommunizieren.
Der Flurfunk boomt dann!
Auf der anderen Seite bringt es so mancher Beruf mit sich, dass der Flirt zum
"Alltagsgeschäft" gehört. Tatsächlich gilt die Faustformel: Je besser jemand
im Beruf mit den Kunden flirten kann, desto mehr profitiert er verkaufsmäßig
davon.
Bekanntlich wird überall dort geflirtet, wo Menschen miteinander zu tun haben.
Das heißt, "gemenschelt" wird immer! Es macht daher auch im Beruf Spaß, wenn
es flirttechnisch in einem "Fachgespräch" hoch hergeht. Sympathie kann theoretisch
immer zwischen weiblichen und männlichen Arbeitskollegen entstehen.
Achten Sie daher so oft wie möglich auf die Körpersprache Ihres Gegenübers.
Achten Sie auf Flirtsignale!
Arbeitet man gemeinsam in einem Team und es funkt, so zeigt sich die Sympathie
zunächst, wie oben erwähnt, in einer offenen, zugewandten Körpersprache. Die
beiden reden öfter miteinander über "fachliche" Angelegenheiten.
Empfinden Sie Sympathie gegenüber einem Kollegen oder einer Kollegin, so spielen
Sie das Spiel "Büroflirt". Aber achten Sie auf die "lieben Kollegen". Lieber
erst mal verdeckt flirten!
In vielen Büros können die Angestellten in einem internen Austauschforum online
miteinander kommunizieren. In der Regel geht es um organisatorische und arbeitstechnische
Angelegenheiten, die auf diese Weise abgewickelt werden.
Doch man kann das Medium auch dafür nutzen, sich privat ein bisschen auszutauschen.
Schreiben Sie doch Ihrem Flirt in spe eine nette Mitteilung; vielleicht können
Sie an Beobachtungen anknüpfen ("Du hast vorhin ein tolles Verkaufsgespräch
abgeliefert, Respekt!").
Auch in Kundengesprächen spielen Sympathie und Antipathie eine große Rolle.
Stimmt die Chemie, so kann man seine Produkte viel leichter verkaufen als im
Falle von unterschwelligen Diskrepanzen.
Es bringt viel, wenn man körpersprachlich "offen" und zugewandt "rüberkommt".
Konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner. Lächeln Sie authentisch,
denken Sie dabei an etwas Schönes aus Ihrem privaten Bereich.
Die Stimme transportiert die innere Einstellung zum anderen. Wenn Sie mit Kollegen
oder Kunden telefonieren, so steht und fällt mit der Stimme der ganze Eindruck,
den man auf andere macht.
Legen Sie sich beim Telefonieren ein paar mentale Bilder in Ihrer Vorstellung
zurecht, die Sie "innerlich" zum Strahlen bringen (Urlaub, erste Liebe, Glücksmomente
eben). Dadurch kommen Sie auch stimmlich gut rüber.
Stress im Beruf ist häufig unvermeidlich. Er führt aber dummerweise meistens
dazu, dass man eine extrem negative Wahrnehmung entwickelt. Sie wissen schon:
Das Glas ist nicht halb voll, sondern halb leer. Tja, alleine schon diese Wahrnehmung
macht dem Flirt den Garaus.
Daher ist es wichtig, sich eine tägliche Aufgabe zu stellen.
Fährt Ihr Schwarm jeden Morgen im gleichen Bus, Zug oder in der gleichen U-Bahn
wie Sie, dann haben Sie Glück. Denn Sie können leicht mit dem anderen ein Gespräch
beginnen, weil Sie ja stets auf das Thema "Büro" zurückgreifen können. Aber
darauf sollten Sie verzichten, schließlich wird die Anfahrt zum Job gewöhnlich
dazu genutzt, gerade nicht ans Büro zu denken!
Die Inhalte Ihrer Gespräche sollten sich also um erfreuliche Dinge des Daseins
drehen.
Der Kopierer ist aus dem (Großraum-)Büro nicht wegzudenken. Da nahezu jeder
Arbeitnehmer auf das Gerät angewiesen ist, eventuell sogar mehrere Male pro
Tag, so stehen die Chancen recht gut, dass man auch mal seinem Schwarm begegnet.
Wenn Sie gerade am Kopierer stehen, können Sie humorvoll sagen: "Ja, Sie kommen
gerade richtig: nur noch 368 Kopien."
Danach können Sie entwaffnend anschließen: "So - Pause! Hab kurz unterbrochen,
bitte sehr!" Wenn Ihnen kein Gesprächsthema einfällt, so lästern Sie doch ein
bisschen über den Kopierer. Anhand der Mimik des anderen merken Sie, ob die
"Chemie stimmt".
An Meetings müssen in der Regel alle teilnehmen, die "betroffen" sind; aus dieser Not kann man eine Tugend machen. Setzen Sie sich bewusst neben reizende, unterhaltsame Arbeitskollegen, mit denen Sie sich die Zeit vertreiben können. Dies wäre dann ein eindeutiger Hinweis auf eine ausgeprägte Flirtbereitschaft seitens des anderen. Auf diese Weise kann man sich gegenseitig "beglücken"!
Informelle Kontakte abseits des alltäglichen Bürowahnsinns kann man schnell
knüpfen, wenn man sich regelmäßig mit dem Team zum Mittagessen in der Kantine
verabredet. Bleiben Sie flexibel und wechseln Sie öfter mal Ihre Kantinengruppe.
Eine andere potenzielle Flirtsituation: Ihr Schwarm steht vor Ihnen in der Reihe.
Starten Sie doch ein Gespräch über das Fleisch- oder vegetarische Gericht.
Die Betriebsfeier ist in vielen Unternehmen das Highlight des Jahres, auf das sich die meisten Angestellten freuen. Nutzen Sie sie doch dazu, auch mal Kollegen auf den Zahn zu fühlen, mit denen Sie im Alltag nicht so viel zu tun haben. Versprühen Sie gute Laune und stecken Sie die anderen bewusst auf der "Beziehungsebene" an.
Im Nadelstreifenanzug abends an der Theke eines Nobelhotels in irgendeiner
Großstadt sitzen und die Tagespresse lesen - das hat für viele was. Diese Menschen
stehen bei vielen Flirtwilligen hoch im Kurs.
Wenn Sie also auf Geschäftsreise sind, dann flirten Sie doch ein bissen, egal
ob Single oder Liierter. Flirten macht so oder so Spaß. In Sachen Seitensprung
scheiden sich dann aber die Geister. Stellen Sie sich wirklich die Frage:
"Wenn ich jetzt aufs Ganze gehe, kann ich dann mit den Folgen leben?"
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