Man glaubt gar nicht, wie viel in Einkaufszentren geflirtet wird. Da blickt
man eben noch in Gedanken versunken auf seinen Einkaufszettel, dann mal kurz
nach oben - "Huch, wen haben wir denn da?" Und schon liegt
ein Flirt in der Luft.
Was nun? Tja, zum Glück gibt es einige Tipps, die in der Regel "ziehen".
Wer den Einkaufsflirt erleben will, muss aber einige Voraussetzungen mitbringen:
innerlich gelassen, dafür aber aufmerksam sein; darüber hinaus braucht
es eine Brise Einfallsreichtum. Und dann ist der Weg frei!
Viele Menschen denken beim Thema Einkaufen an eins: an Stress! Stress hat entsprechend
viele Gesichter. Stress entsteht auf dem Weg zum Einkaufszentrum, an der nächsten
Ampel, beim Anblick des gefüllten Parkplatzes...
Machen Sie sich bewusst: ein hoher Stresslevel erstickt jegliche Flirtambition!
Schalten Sie unterwegs daher lieber den Klassiksender oder eine Entspannungs-CD
ein. Chillen Sie!
Auf der anderen Seite können zu hohe Erwartungen an den Einkaufsflirt
den Erfolg gefährden. Wer zu verkrampft an das Thema herangeht, schreckt
leicht potenzielle Flirtpartner mit einer unliebsamen Körpersprache ab.
Nehmen Sie lieber die "chillige Stimmung" mit ins Einkaufszentrum.
Und bedenken Sie das Motto: "Alles kann, nichts muss."
Scannen Sie bereits beim Eintritt ins Einkaufszentrum die Umgebung. Was Ihnen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meistens auffallen wird, sind gestresste Menschen (siehe oben). Aber natürlich treten auch einige wenige aus der Masse hervor. Und auf die kommt es in erster Linie an. Trotzdem können Sie auch diejenigen ins "Fadenkreuz" nehmen, die gestresst durch den Laden hetzen.
Fällt Ihnen ein Vertreter des anderen Geschlechts ins Auge, so gilt es, möglichst viele Informationen zu sammeln. Schauen Sie in den Einkaufswagen des anderen (was sagen die Produkte eventuell über den Käufer aus?), registrieren Sie, vor welchen Artikeln der andere steht und scannen Sie anhand seiner Mimik und Gestik seine Stimmung.
Platzieren Sie sich neben Ihren Flirt in spe und lassen Sie Ihren Blick übers Regal wandern. Dann sagen Sie mal testweise so etwas in die Richtung: "Taugt der Artikel, den Sie gerade in Händen halten?" Vielleicht ergibt sich auf diese Weise ein "Fachgespräch" mit flirtgewichtigem Hintergrund. Das merken Sie dann anhand einer offenen Körpersprache Ihres Gesprächspartners.
Eine andere Idee: Halten Sie ein x-beliebiges Produkt in Augenhöhe und
fragen Sie (ernsthaft) Ihr Gegenüber: "Also ehrlich, ich weiß
nicht genau, ob ich das kaufen soll, ich suche..."
Springt der andere auf diese Methode an, wird er ausführlich versuchen,
Ihnen den einen oder anderen Tipp zu geben. Dann sind Sie auf einem guten Weg
bzw. erleben gerade einen Flirt.
Beide beschriebenen Methoden können zum Erfolg, sprich: zu einem netten
Small Talk zwischen den Einkaufsregalen führen. Kommen dann noch beiderseits
einige Flirtsignale hinzu (Lächeln, Spiegelung der Gesten, Verlegenheitsgesten),
stehen die Zeichen nicht schlecht in Bezug auf einen Kaffeeflirt.
Wir wäre es mit dem nächsten Schritt: "Na, trinken wir gleich
noch einen Kaffee da hinten?" Dort kann man dann die Dinge vertiefen...
Klappt nix - das kommt sicherlich auch mal vor -, so kann man dennoch
den einen oder anderen Einkaufsflirt erleben, und zwar mit dem Fachpersonal.
Glücklicherweise ist diese Personengruppe immer "zum Greifen nahe".
Verwickeln Sie doch eine Verkäuferin zwischen den Regalen in einen netten
Small Talk ("Wo finde ich denn die Fleischabteilung?"), schenken
Sie sich selbst und dem Gesprächspartner durch Nettigkeit ein paar Glückshormone.
Und an der Kasse geht's gleich weiter: "Na, viel los heute, gell?"
Denken Sie daran, auch der Einkaufsflirt ist ein kleines Glück!
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