Wer wäre nicht gerne ein Flirtexperte? Es gibt sie schon, und zwar weibliche
wie männliche.
In dieser Rolle schafft man es meistens, das andere Geschlecht schnell um den
Finger zu wickeln. Viele Flirtexperten verfügen über Charisma, das "gewisse"
Etwas. Wenn sie einen Raum betreten, knistert sofort die Stimmung.
Nun, es gibt wichtige Erkenntnisse der Flirtforschung, die man berücksichtigen
kann. Und Übung braucht es auch, die macht bekanntlich den Meister, sprich:
den Flirtexperten.
Interessanterweise schätzen sich viele Singles falsch ein. Hübsche finden sich
manchmal hässlich, Langweiler meinen, sie wären unterhaltsam... Wahrscheinlich
neigt jeder mehr oder weniger zur Selbsttäuschung.
Daher ist es lohnenswert, die besten Freunde und Bekannte zu fragen, was denn
die Top-5-Liste der persönlichen Stärken ist. Diese Stärken kann man dann später
bewusst beim Flirt kultivieren.
Ebenso interessant läuft es meistens auch beim Thema Schwächen ab. Die wenigsten gestehen sie sich ein. Auch in diesem Fall gilt: Freunde um Ehrlichkeit bitten. Vielleicht kommen Sie so auf den Trichter, dass so manches Ihrer "Lieblingskleidungsstücke" doch nicht so der Hit ist. Ähnliches gilt auch für andere Aspekte des Erscheinungsbildes beziehungsweise des Charakters. Schwächen hat jeder, sind also keine große Sache.
Frauen wie Männer kommen in der Regel meist dann am besten beim anderen Geschlecht
an, wenn sie aussehen wie "typische" Frauen beziehungsweise Männer.
Wichtig ist, dass man seine Schokoladenseiten leicht betont. Weibliche Rundungen
dürfen entsprechend "leicht" zur Geltung kommen, kantige maskuline Formen ebenso.
Ein gepflegtes Äußeres sollte sich von selbst verstehen. Investieren Sie ruhig
in ein modisch-aktuelles Outfit. Der erste Eindruck zählt!
Wir Menschen kommunizieren unsere Emotionen, unsere Stimmungen vor allem mittels der Körpersprache. Das heißt, nicht so sehr das, was gesagt wird, ist relevant, sondern das, was Mimik und Gestik verraten. Es ist daher ganz wichtig, die Körpersprache des Gegenübers immer im Auge zu behalten. Das ist nicht immer einfach, zumal beim Flirten auf allen Kanälen kommuniziert wird. Da ist man leicht abgelenkt.
Circa 70 Prozent der Kommunikation auf dem Partnermarkt finden auf der körpersprachlichen,
sprich: non-verbalen Ebene statt. Das zeigt sich besonders beim Thema Flirtsignale.
Frauen setzten sich körpersprachlich mehr in Szene und senden mehr Flirtsignale
als Männer; Frauen dürfen ruhig bewusst Flirtsignale einstreuen, um "ihn" zum
Ansprechen zu animieren.
"Funkt" es beim ersten Blickkontakt, werden schon Glückshormone ausgeschüttet.
Manche (vor allem männlichen Geschlechts) fühlen sich daraufhin gleich genötigt,
zum Objekt ihrer Begierde hinüberzustiefeln. Das sollte man sich verkneifen.
Außerdem erweckt man dadurch schnell den Eindruck, man hätte es nötig.
Lassen Sie sich Zeit, nähern Sie sich langsam an.
Meistens spricht der männliche den weiblichen Part an. Das hat traditionelle
Gründe. Doch heutzutage muss man sich nicht unbedingt daran halten. Tendenziell
ist es jedoch sinnvoll, als Mann den ersten Schritt zu tun.
Der erste Satz muss nichts Spektakuläres beinhalten. Halten Sie sich an die
gerade erlebte Situation, die liefert genug Anreize.
Am Anfang spricht man gewöhnlich über Nichtigkeiten. Das muss auch so sein, schließlich beginnt jetzt die "Beschnupperungsphase". Am Anfang sollte man nicht zu persönlich werden. Lassen Sie es langsam angehen. Kommen Sie unscheinbar rüber, erwecken Sie nicht den Eindruck, Sie würden an diesem Abend alles auf eine Karte setzen.
Und irgendwann, wenn die Chemie einigermaßen stimmt, kommt der große Moment:
einer der beiden (meistens der Mann) fragt nach der Telefonnummer. In Zeiten
der Neuen Medien hat sich auch eingebürgert, das soziale Netzwerk zu nennen,
bei dem man sich registriert hat.
Doch zurück zum Thema Telefonnummer. Gehen Sie wieder eher passiv vor. Wenn
Sie Druck machen, kann der Schuss nach hinten losgehen. Wie wäre es mit: "Tja,
ich geb dir mal meine Nummer, würde mich freuen, wenn du dich melden würdest!"

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